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SPEZIFISCHE IMMUNTHERAPIE
SIT/SCIT/SLIT www.spezifische-immuntherapie.eu |
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Diagnose und Therapien allergischer Erkrankungen
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ich den nächsten Facharzt für Allergologie ?
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versuchen das körperreigene Immunsystem durch
Maßnahmen einer unspezifischen Immuntherapie anzuregen.
Mehr Informationen finden Sie
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Informationen zum Thema
Allergie
und
Allergietherapie
- Schwerpunkt sublinguale
Immuntherapie
mit Hilfe von oral anzuwendenden Tabletten (SLIT),
die
Allergene
weit verbreiteter Gräser-Pollen enthalten:
Seit Jahrzehnten werden
Allergien – besonders häufig
Gräser- und
Baumpollen-Allergien (Pollen-Allergien
machen nach Meinung der Experten etwa 80% aller
Allergien aus) – mit Hilfe der subkutan anzuwendende
spezifischen Immuntherapie (SIT bzw. SCIT)
behandelt. Eine gute Wirkung wurde nicht nur bei
Pollenallergien beobachtet, sondern auch bei
Tierhaarallergie - insbesondere
Hundehaar- und
Katzenhaarallergien. Im Fall der ebenfalls weit
verbreiteten
Insektengift-Allergie (u.a.
Wespen- und
Bienengiftallergien) konnte sich die spezifische
Immuntherapie sogar in vielen Fällen als lebensrettend
erweisen. Bei Risikopatienten werden stationär
durchzuführende
Schnell-Hyposensibilisierungen empfohlen.
Im Fall einer
Hausstaubmilbenallergie versagen die verfügbaren
physikalischen und chemischen
Schutzmaßnahmen. Eine
spezifische Immuntherapie ist bei starken
allergischen Beschwerden der einzige gangbare Ausweg aus
dieser unbefriedigenden Situation. Die Erfolge dieser
Behandlung wurden in zahllosen wissenschaftlichen
Studien eindeutig belegt. Selbst die WHO
(Weltgesundheitsbehörde) beurteilt die spezifische
Immuntherapie positiv, da sie als einzige verfügbare
Behandlungsmöglichkeit an den immunologischen
Ursachen der
Allergie ansetzt und so in den weiteren natürlichen
Verlauf der Krankheit eingreift.
Doch die subkutan anzuwendende
spezifische Immuntherapie (SCIT) hat leider einige
gravierende Nachteile (u.a. großer erforderlicher
Zeitaufwand, zu geringe Zahl ärztlicher
Allergie-Experten und schließlich das Risiko
bedrohlicher Therapie-Zwischenfälle), so dass nur
ein kleiner Teil der für die Therapie in Frage
kommenden
Allergiker (geschätzt 10%) tatsächlich in den Genuß
dieser grundsätzlich sinnvollen Therapie kommt. Die
Mehrzahl der Allergiker – darunter viele Patienten, die
sich einfach nur vor Spritzen fürchten oder den
Zeitaufwand scheuen – wurden bisher nur symptomatisch
behandelt (beispielsweise mit den oft müde machenden
Antihistaminika, die die fahrfähigkeit beeinträchtigen
können) und riskierten so, dass sich im späteren Leben
im Zuge des sog. „Etagenwechsels“
aus dem anfänglich lediglich lästigen
Heuschnupfen ein bedrohliches
allergisches Asthma entwickelt (nach Expertenmeinung
droht diese gefährliche Spätwirkung einer Allergie
bis zu 30% der nicht optimal behandelten
Allergiker).
Insbesondere für diese bisher nicht, oder
nicht ausreichend
therapierten Patienten wurden die sog.
"Grastabletten" entwickelt, die die Allergene der
wichtigsten pollenproduzierenden Gräser enthalten.
Da diese Tabletten oral
angewendet werden (sublinguale spezifische
Immuntherapie= SLIT) kann die Therapie nach Einstellung
bei einem behandelnden Allergologen von den
Patienten in eigener Regie zu Hause durchgeführt
werden.
Eine sublinguale spezifische Immuntherapie (SLIT)
speziell mit den „Grastabletten“
– die mittlerweile von mehreren Pharmaunternehmen
angeboten, bzw. entwickelt werden – hat sich in ersten
Studien als wirksam, gut verträglich und sicher
erwiesen. Dies gilt für Erwachsene, Heranwachsende und
auch Kinder. Besonders Kinder ziehen diese Tabletten
natürlich den bisher üblichen „Allergie-Spritzen“
vor. Experten rechnen damit,
dass es schon bald auch für andere weit verbreitete
Allergien Allergen-Tabletten oder -Tropfen geben wird,
die die von vielen Allergikern als sehr lästig
empfundenen Allergie-Spritzen möglicherweise ganz
überflüssig machen werden.
Die derzeit vorliegenden Erkenntnisse zur Wirkung der spezifischen Immuntherapie stammen in erster Linie aus wissenschaftlichen Studien, die von einigen wenigen Pharmafirmen initiiert wurden. Diese Unternehmen haben sich auf die Behandlung von Allergien spezialisiert und konnten so im Lauf von Jahrzenten ein hohes Maß an Fachkompetenz entwickeln. Da bisher keine wissenschaftlichen Studien vorliegen, die die Wirkung unterschiedliche anzuwendender Medikamente direkt miteinander vergleichen, kann die Frage der "optimalen" Allergie-Therapie derzeit nicht abschließend beantwortet werden. Es ist aber eher wahrscheinlich, dass alle Medikamente die die für die Entwicklung der Allergien direkt verantwortlichen spezifischen Allergene in ausreichender und genormter Menge enthalten, für eine effektive Allergie-Behandlung geeignet sind.
Bisher unterscheiden sich die für die sublinguale Therapie verfügbaren Allergen-Tabletten durch die ärztlich empfohlene Anwendungsdauer. Die Tabletten, die diese bei den Betroffenen so beliebte Therapieform erstmalig möglich machten, sollen ganzjährig - also auch außerhalb der Pollensaison - eingenommen werden. Eine zweite, von einem anderen Pharma-Unternehmen entwickelte und angebotene, "Grastablette" soll hingegen nur im Zusammenhang mit der aktuellen Pollenbelastung eingenommen werden. Welches Therapieprinzip dem anderen überlegen ist, müssen die Allergologen letztendlich erst noch mit Hilfe von industrieunabhängig konzipierten Kopf-an-Kopf-Langzeitstudien herausfinden.
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News
Pollenallergie - Baumpollen und
Gräserpollen
Allergietherapie mit Hilfe der
sublingualen Immuntherapie SLIT.
mehr
Quelle: MEDLINE Abstract Fachblatt
J Biol Regul Homeost Agents. 2011 Jan-Mar;25(1): 1-6.
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ÄRZTE FÜR
TIERE e. V. verfolgt zwei grundsätzliche Ziele:
den politischen Tierschutz und die Förderung
tiergestützter Therapieformen.
mehr
Mit
der neuen Website StARS (Stray
Animal Rights Society)
engagiert
sich Ärzte für Tiere e.V. für die bisher
schutzlosen Straßentiere
und fordert die umgehende Verabschiedung eines
europaweit geltenden Tierschutzgesetzes.
mehr
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Ein großer Teil der öffentlich zugänglichen
Informationen zu medizinischen Themen basiert auf
"schlechter Wissenschaft" und schadet Patienten und
Ärzten gleichermaßen. Auf der Website
www.badscience.net
finden Sie gut recherchierte Artikel (auf
englisch) beispielsweise zu Themen wie
Rückenschmerzen,
Pflanzen-Heilkunde,
Homöopathie
und
Akupunktur.
Die Cochrane Library ist eine elektronische Bibliothek, die man über das Internet benutzen kann. Sie enthält Aussagen über die Wirksamkeit medizinischer Behandlungsverfahren. Hier finden Sie unabhängige Informationen z.B. zur Wirksamkeit von Vitamin C bei einer Erkältung im Vergleich mit Echinacea.
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